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Im Kreise der klassischen Naturmaterialien im Polsterhandwerk wie Wolle, Baumwolle, Seide oder Leinen nimmt Leder eine herausragende Position ein. Der typische Charakter von Häuten und Fellen, aus denen Leder entsteht, bleibt unverkennbar. Verwandte Merkmale wie bei unserer eigenen Haut sind Zartheit, Anschmiegsamkeit, Wärme, Elastizität. Aber auch Strapazierfähigkeit und Zähigkeit sind Zeichen seiner Ursprünglichkeit und Echtheit.

Draenert bietet 3 unterschiedliche Lederkollektionen an:
- Leder I, ein hochwertiges, gedecktes Rindnappaleder aus deutschen und österreichischen Rindshäuten. Es ist durchgefärbt und mit einer farbigen Deckschicht ausgerüstet, die die natürlichen Merkmale wie Mastfalten, Insektenstiche, Hautverletzungen weitestgehend abdeckt. Es wird dadurch sehr strapazierfähig, ist leicht zu pflegen und ist in hohem Maße lichtbeständig.
- Leder II, es umfasst die komplette Elmosoft® VII Kollektion aus Schweden. Hierbei handelt es sich um ein sehr geschmeidiges und leicht pigmentiertes Semianilin-Leder in einer breiten Farbpalette (z. Z. 42 Farbtöne). Dieses Leder ist weitestgehend naturbelassen, es zeigt die typischen natürlichen Merkmale einer Lederhaut wie Insektenstiche, feine vernarbte Wunden und Mastfalten als Zeichen seiner Echtheit. Ein Semianilinleder erfordert eine sorgfältige und regelmäßige Pflege.
- Kernleder, ein hochwertiges, gedecktes Spaltleder. Es ist durchgefärbt und mit einer farbigen Deckschicht ausgerüstet, die es sehr strapazierfähig und leicht pflegbar macht.
Allgemeine Pflegeanleitung
- Leder möglichst nicht direktem Sonnenlicht aussetzen, es schadet der Farbe und führt zu rascherem Austrocknen.
- Achten Sie auf nicht zu geringe Luftfeuchtigkeit, ausgetrocknetes Leder neigt zur Rissbildung.
- An der Oberfläche haftenden Staub regelmäßig mit einem handfeuchten weichen Tuch entfernen.
- Flecken möglichst rasch mit einem saugenden Tuch abtupfen (nicht reiben!). Ggf. mit einer schwachen neutralen Seifenlauge leicht feucht und großflächig tupfend nacharbeiten, mit klarem möglichst destilliertem Wasser tupfend nachwaschen und mit einem trockenen Tuch trocknen. Restfett zieht mit der Zeit ins Leder ein und verflüchtigt sich.
- Nach einer Fleckbehandlung, aber auch zur regelmäßigen Pflege können geeignete handelsübliche Lederreinigungs- und Pflegemittel verwendet werden. Sie erhalten die Elastizität des Leders, frischen die Farbe auf und verbessern bzw. erneuern den Fleckschutz (unbedingt immer vor Anwendung an einer weniger sichtbaren Stelle ausprobieren!!).
- Leder niemals mit scharfen Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Wachs oder Schuhcreme behandeln.
Im Besonderen wollen wir noch auf eine Gefährdung gerade bei hellen Farbtönen hinweisen. Während der heutige Wohntrend meist helle und pastellige Farben auswählt, neigt die Mode der Bekleidungstextilien vielfach zu sehr dunklen Tönen. Hier muss der Verbraucher jedoch vielfach nicht farbechte Stoffe in Kauf nehmen, deren Farbstoffe ggf. schon bei einmaligem Kontakt allzu leicht auf die Möbelbezüge übertragen werden können. Viele Bekleidungshersteller weisen mittlerweile auf diese Gefahr hin.
Diese Farbflecken sind mit den üblichen Gebrauchsverschmutzungen nicht vergleichbar. Sie sind sehr hartnäckig und vielfach wegen ihrer undurchsichtigen chemischen Zusammensetzung auch aus den modernsten Geweben oder Ledern nicht mehr zu entfernen.
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Materialinformation zu Tricotage

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